Gemeinsam Chancen schaffen

Antragsformular für Förderprojekte

Integration mit Nadel und Faden

Dorothea Handreke

(Juni 2016) Café Innig, Rosenheim. Die achtwöchige Pilotphase des Projektes "Nähstube" ist beendet und der Verein Handzeichen e.V. berichtete über die Entstehung des Projektes und stellte die Ergebnisse vor.Fünf Frauen aus Eritrea, Nigeria und Pakistan trafen sich zweimal pro Woche in der eigens dafür eingerichteten Nähstube in der Bogenstraße, um unter Anleitung von ausgebildeten Schneiderinnen nähen zu lernen. 

siehe auch: OVB vom 09/10. 2016 "Integration mit Nadel und Faden"

http://buergerstiftung-rosenheim.de/media/pdf/pressemeldung-integration-mit-nadel-und-faden.pdf#page=1&zoom=auto,-56,1435


Großzügige Spende für "Die Nähstube" in Rosenheim

Christian Hlathky, Stefanie Schulze, Angelika Schervier, Anton Heindl (von links)

(April 2016) - Der Verein "Handzeichen e.V.", gegründet vonDorothea Handreke, Margit Wolfrum, Christa Jossé und Christine Scheichl, hat in der Bogenstraße die Nähstube initiert. Hier können sechs Frauen, die alleine aus ihrer Heimat geflüchtet sind, zweimal in der Woche unter Anleitung Nähen lernen. Ziel ist es, so gut nähen zu können, dass sie die Vorgaben der Firma Stangelmayer erfüllen und dort Praktikums- und später Arbeitsplätze finden. Das Pilotprojekt wird über acht Wochen laufen. Gefördert wird das Projekt durch "Zonta", ein weltweiter Zusammenschluss  berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die sich für bedürftige Frauen einsetzen, um deren Lebenssituationen zu verbessern. Die Präsidentin Stefanie Schulze und Angelika Schervier von Zonta München-Friedensengel überreichen den Scheck über 2000€.


Nordtreff in Bogensiedlung eröffnet - Raum für Integration


Schüler und Schülerinnen des Ignaz-Günther-Gymnasiums haben eine Hausaufgabenbetreuung für Asylbewerber ins Leben gerufen.
Foto: Julia Sanftl


(April 2016) – Bunte Buchstaben schmücken die Fensterscheiben, ein buntes Treiben das kleine Ladenlokal, das der Sozialen Stadt Rosenheim von der Rosenheimer Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft (GRWS) zur Verfügung gestellt wurde. Schüler,
Neuzugewanderte, Eltern, Vertreter der Stadt haben den neuen Nordtreff eröffnet. Hier soll der Integration eine Zukunft gegeben werden. Ob Computerkurse, Hausaufgabenbetreuung oder Kochabende, der Projektvielfalt und Kreativität sollen hier keine Grenzen gesetzt sein.
Bereits die Renovierung des ehemaligen Copyshops in der Bogenstraße erfolgte Hand in Hand: Die Wände wurden von Flüchtlingen gestrichen, der Boden von Studenten der Hochschule verlegt, eine Küche, Schreibtische sowie Computer von Rosenheimer
Unternehmen gesponsert. Die Eröffnung des Nordtreffs ist eng verknüpft mit einem Projekt-Seminar des Ignaz-Günther-Gymnasiums, das sich dem Thema Flüchtlinge angenommen hat. Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Rosenheim und ihrem Koordinator für das Flüchtlingspatenprojekt, Christian Hlatky, haben die Schüler mit Lehrerin Thekla Oberender eine Hausaufgabenbetreuung ins Leben gerufen, die berufsschulpflichtigen Asylbewerbern im Berufsintegrationsjahr (BIJ) beim Lernen helfen will. Den Schülerinnen und Schülern war es wichtig, mit ihrem Projekt-Seminar etwas Nachhaltiges zu schaffen.


„Ich muss Deutsch lernen, denn ohne Deutsch geht gar nichts, oder?“ weiß Omar, der auch am Patenprojekt der Bürgerstiftung teilnimmt. Er sieht im Nordtreff eine Chance, noch intensiver die Sprache zu lernen, die ihm ein besseres Leben verspricht.
Die Übergabe des Raumes an die Bürgerstiftung und das Hausaufgabenprojekt des IGG stand im Mittelpunkt der Feier, die von Markus Bauer, dem Leiter der Sozialen Stadt Rosenheim eröffnet wurde. Auch Stadtrat Karl-Heinz Brauner weiß um die Bedeutung und Dringlichkeit dieser Einrichtung und wünschte dem Projekt Kraft, Motivation und vor allem viel Erfolg. Sein Dank galt auch allen anderen ehrenamtlichen Helfern in Rosenheim, die dazu beitragen, dass Integration aktiv gelebt wird.


Von Montag bis Freitag, jeweils von 14 bis 17 Uhr gibt es im Nordtreff Hausaufgabenbetreuung. Nach der liebevoll gestalteten Eröffnungsfeier werden die Schülerinnen und Schüler des IGG die Hausaufgabenbetreuung über die nächsten zwei Jahre organisatorisch begleiten. Sie haben bereits einen Doodle-Kalender eingerichtet, in den sich interessierte Helfer eintragen können und somit eine regelmäßige Betreuung gesichert ist. Ob jemand nur einmal vorbeikommt und hilft oder eine regelmäßige Betreuung übernimmt, ist allen ehrenamtlichen Helfern freigestellt. Dass das Projekt schon viel Zuspruch gefunden hat und bereits ein großes Netzwerk entstanden ist, freut auch die beiden Schülerinnen Magdalena Bachleitner und Isabel Mache. „Wir wollen einen Ort schaffen, zu dem man kommen kann und sich willkommen fühlt“. Die bunte Gruppe an Menschen, ihr gemeinsames Lachen, Gespräche, Händeschütteln, neue Bekanntschaften, ein selbstgemachtes Buffet – der Nordtreff lebt bereits und steckt voller Möglichkeiten und neuer Perspektiven für alle Bürger der Stadt. Um sich im Doodle-Kalender einzutragen, wenden sich Interessierte an: hausaufgabentreff@web.de
 


Pressegespräch zur Vorstellung des Flüchtlingspatenprojektes der Bürgerstiftung Rosenheim

(März 2016) - Am 16. März wurde im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße das neue Projekt vorgestellt. Dank einer Kooperation mit der OVB Medienhaus-Stiftung, der Sparkassen-Stiftung " Zukunft für die Stadt Rosenheim" und der Ursula-und-Walter-Schatt-Stiftung ist es gelungen, für die Koordination der Flüchtlingspaten eine Teilzeitstelle zu schaffen.

Bilden ein neues Netzwerk für die Integrationsarbeit: Patenbetreuer Christian Hlatky, Dr. Helmut Klarner, Bürgerstiftung Rosenheim, Oliver Döser, OVB-Medienhaus-Stiftung und Martin Schwegler, Sparkassen-Stiftung (von links). Foto: D.Steffen

 

Projekt Flüchtlingspaten

(Januar 2016) - Seit dem 1. Januar 2016 ist Christian Hlatky Koordinator für Rosenheimer Flüchtingspaten. Büro der Koordinationsstelle ist im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße 77.

Tel.: 0176 / 22 89 37 99

E-Mail-Adresse: c.hlatky@buergerstiftung-rosenheim.de.

Christian Hlatky im neuen Büro. Foto: D.Steffen


 

Neuer Vorstand und neue Stiftungsräte gewählt

(Dezember 2015) -  Sowohl der Vorstand als auch der Stiftungsrat wurde im Dezember neu gewählt:

Vorstand: Dr. Helmut Klarner, 1. Vorsitzender, Andrea Mayerhöfer, 2. Vorsitzende, Dagmar Steffen, Joachim Doppstadt

Stifterräte: Karl-Heinz Brauner, Dagmar Dieterle, Dorothea Handreke, Anton Heindl, Elisabeth Jordan, Ilse Maier, Maximilian Maier, Carola Nick, Stefan Roitner, Heinz Schätzel, Wilhelm Schmid, Karin Schreiner, Dr. Irmgard Wölfl

 


 

Der Stiftungsrat beschließt weitere Projekte

(Dezember 2015) - In der Dezember-Sitzung hat der Stiftungsrat folgende Projekte beschlossen:

* Die Bürgerstiftung Rosenheim unterstützt das Jugendorchester der Stadtkapelle Rosenheim bei der Anschaffung von Instrumenten.

* Außerdem wird die Bürgerstiftung ein Projekt des Seniorenbeirates Rosenheim unterstützen. 

 


 

Mit Mozart und Mahler für mehr bürgerschaftliches Miteinander:

Orchester der Bundespolizei spielte zugunsten der Bürgerstiftung Rosenheim

(Oktober 2015) Das Bundespolizeiorchester München unter der Leitung von Gastdirigent Stefan Halder gastierte vergangene Woche mit einem Benefizkonzert in der St. Nikolauskirche am Rosenheimer Ludwigsplatz. Mit dem Erlös der Veranstaltung unterstützt die Bürgerstiftung Rosenheim zwei gemeinnützige Projekte: die Tafel des Vinzentiusverein Rosenheim und das Seniorenmusikprojekt des Bürgerheims St. Martin. Die zahlreichen Konzertbesucher zeigten sich spendabel. Insgesamt kamen 1.300 Euro für den guten Zweck zusammen. Vizebürgermeister Anton Heindl, zugleich Mitglied des Stiftungsrats, bedankte sich bei den Polizisten für die erstklassige musikalische Darbietung und zeigte sich sehr erfreut über die großzügigen Spenden.

 


 

Pressemeldung vom 13.11.2014

Sprachkurse als Schlüssel zu mehr Integration

Rosenheim - Um den Flüchtlingen die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern, spendete die Bürgerstiftung "Gemeinsam Chancen schaffen" nun Geld für Sprachkurse.

...der ausführliche Bericht auf Rosenheim24.de

Pressemeldung vom 16.07.2014

Der aktuelle Jahresbericht 2013 der Bürgerstiftung Rosenheim liegt vor.

...hier geht's zur ausführlichen Pressemeldung.

Pressemeldung vom 09.04.2014

Instrumente zum Anfassen und Ausprobieren

Rosenheim – Das "Klangspuren-Mobil" ist ein großer Bus voll beladen mit allen Instrumenten eines klassischen Symphonieorchesters. Seit März 2010 ist es unter dem Motto "Alles An-fassen, alles Ausprobieren", auf Tour. Jetzt macht das "Klang-spuren-Mobil" Station in Rosenheim. In die Stadt geholt wird das Mobil von der Bürgerstiftung Rosenheim.
 

Pressemeldung vom 04.12.2013

Bürgerstiftung Rosenheim/Infostand

Machen Sie mit! Schaffen Sie Chancen!

OB Bauer, Bürgerstiftung Rosenheim – Mit tatkräftiger Unterstützung der Schirmherrin der Bürgerstiftung Rosenheim, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, warben Vorstände und Stiftungsräte am ersten Adventswochenende in der Fußgängerzone für ein Engagement bei der Bürgerstiftung ganz nach dem Motto "Gutes tun und auch darüber sprechen".

Pressemeldung vom 19.11.2013

Erste Stifterversammlung

"Stolz auf das Erreichte" - Bei Spenden an Bürgerstiftung denken - Drei neue Stiftungsräte Rosenheim – "Engagement zeigen, Verantwortung übernehmen", lautet das erklärte Ziel der Bürgerstiftung Rosenheim.
Gegründet wurde sie im Jahr 2012. Jetzt fand die erste Stifterversammlung statt. "Wir können stolz sein auf das Erreichte",
freute sich erster Vorstand Dr. Helmut Klarner.

Pressemeldung vom 17.08.2013

Flüchtlinge packen freudig mit an

OVB Rosenheim - Kamara Abdul Bai und Koroma Abdul sind aus Sierra Leona geflüchtet und nach einer langen und dramatischen Odyssee über München schließlich in Rosenheim gelandet. Mit dem Status als Asylbewerber haben sie keine Arbeitserlaubnis. Dennoch sind beide sehr dankbar, dass sie derzeit in Deutschland bleiben können und wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben. Beide arbeiten ehrenamtlich in den Projekten der Sozialen Stadt Rosenheim.

...hier geht's zum Artikel des OVB-Rosenheim.

Pressemeldung vom 04.06.2013

Erfolgreiche Schwimmkurse - Förderer für kommendes Schuljahr gesucht

Jedes Kind in Rosenheim soll schwimmen lernen: Dies ist eines der Ziele der Bürgerstiftung Rosenheim. Jetzt haben 21 Mädchen und Buben der Gesamtschule Erlenau ihren Schwimmkurs abgeschlossen und ihre Seepferdchen- und Frosch-Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme aus der Hand von Stiftungsrat Karl-Heinz Brauner erhalten.

Pressemeldung vom 22.03.2013

Die ersten Kinder haben schwimmen gelernt

Jedes Kind in Rosenheim soll schwimmen lernen: Dies ist eines der Ziele der Bürgerstiftung Rosenheim. Die ersten 22 Mädchen und Buben nahmen jetzt in der alle der Grund- und Mittelschule Aising die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am Premierenkurs aus den Händen der Stiftungsräte Karl-Heinz Brauner und Stefan Roitner entgegen.

...hier geht's zur ausführlichen Pressemeldung...

Pressemeldung vom 10.01.2013

Jedes Kind soll schwimmen lernen

Wer unterstützt Kurse an Schulen – mit Geld oder als Lehrer?
Keinem Rosenheimer Kind – auch wenn es zu einer sozial schwächeren Familie gehört – soll die Teilhabe am städtischen Leben und an den angebotenen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten verwehrt werden, wünscht die neu gegründete Bürgerstiftung Rosenheim. Sie hat sich nicht nur zum Ziel gesetzt, dass jedes mädchen und jeder Bub in einem Sportverein trainieren oder ein Musikinstrument spielen kann, sondern auch, dass jedes Rosenheimer Kind das Schwimmen erlernt. Deshalb hat die Bürgerstiftung ein Förderprojekt ins Leben gerufen, das mit einem ersten sehr gut angenommenen Schwimmkurs für Panger Grundschüler begonnen hat.

Pressemeldung vom 12.12.2012

Als 1500ste Stiftung in Oberbayern anerkannt

Jetzt kann die Projektarbeit offiziell starten – Weitere Stifter gesucht
"Gemeinsam Chancen schaffen" lautet das Ziel der Bürgerstiftung unter schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die ebenfalls am Festakt im Rathaus teilnimmt. Das heißt konkret: Jedes Kind und jeder Jugendliche in Rosenheim sollen ein ordentliches Frühstück erhalten, einen Sport in einem Verein ausüben oder ein Musikinstrument lernen dürfen. Jeder ältere Mensch soll Ausflüge unternehmen, jeder Bürger in der Nähe seiner Wohnung einkaufen können. Gesellschaftliche Teilhabe für alle: Um dies zu erreichen, sind zahlreiche Projekte in der Vorbereitung, die nach der offiziellen Anerkennung mit Überreichung der Urkunde am 12. Dezember nun endlich angepackt werden können. Ein Beispiel von vielen: Schwimmkurse an den Schulen, die gewährleisten,
dass sich alle Kinder sicher im Wasser bewegen.